Veranstaltungen zum 27. Januar
in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die vielen Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Das Datum verweist auf den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945. Auch in Nienburg finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt.
Dienstag, 27. Januar 2026
15 Uhr
Jüdischer Friedhof Nienburg, Bruchstraße, 31582 Nienburg
Interreligiöse Andachte
Pastorin Dorothea Luber, Kirchengemeinde St. Michael, St. Martin
Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen
17 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Gedenkstunde an der Erinnerungstafel der jüdischen Gemeinde
Niederlegung von Blumen durch die Teilnehmenden
18 Uhr
Vestibül im Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Programm:
Musik
Begrüßung durch Bürgermeister Jan Wendorf
Fahrt nach Auschwitz - Einführung durch Torsten Rötschke
Bericht von Jugendlichen
Musik
Vortrag von Essays und Gedichten durch Jugendliche
Präsentation des Fotoworkshops und Vorstellung des Kreativworkshops
Musik
Fahrt der Polzeiakademie Niedersachsen und der Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau nach Kreisau - Bericht durch Teilnehmende
Musik
Ernennung (...)
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Ardagh Glass spendet der Stadt Nienburg eine Bank für faires Miteinander
Anfang Januar wurde vor dem historischen Nienburger Rathaus in der Langen Straße eine neue Sitzgelegenheit mit einer besonderen Botschaft eingeweiht. Mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus“ wendet sich diese Bank gegen jede Form von Ausgrenzung und bietet vor der verlängerten Rückenlehne auch Platz für Rollstuhlfahrer:innen.
Werkleiter Andreas Falk machte bei der Einweihung deutlich, dass Ardagh international aufgestellt sei und alleine im Nienburger Werk viele Menschen unterschiedlicher „Nationen“ gut zusammenarbeiten. Diese guten Erfahrung bei Ardagh Glass solle mit der Spende als positives Signal in die Stadt getragen werden. Die Bank stehe für Inklusion und ein faires Miteinander im Gemeinwesen. Abschließend bedankte Werkleiter Andreas Falk sich bei dem Bildungsbereich der Lebenshilfe für den Bau der Bank und bei Bürgermeister Jan Wendorf für die Möglichkeit, die Bank vor dem Rathaus aufzustellen.
Ein Zeitungsbericht über eine Initiative des DGB hatte den Anstoß zur Spende gegeben. Durch die Koordination von Werner Behrens haben DGB und Lebenshilfe Nienburg eine ganze Reihe dieser Bänke im Kreisgebiet platziert und regen dazu an weitere an geeigneten (...)
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Leseempfehlung: Unser Schmerz ist unsere Kraft - Neonazis haben unsere Väter ermordet
Erzählendes Sachbuch ab 14 Jahren über die Morde des NSU, authentisch und emotional erzählt
Verlag Fischer & Sauerländer. Frankfurt a.M. 2025
Auch als Hörbuch verfügbar: Verlag: Argon Digital
Autor*innen:
Gamze Kubaşık; Semiya Şimşek; Christine Werner
"Wir sind Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek.
Hier erzählen wir unsere Geschichte ..."
Wir waren Teenager als unsere Väter von der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" - NSU - ermordet wurden. Unser gemeinsames Schicksal hat uns zu ganz besonderen Freundinnen gemacht. Davon erzählt unser Buch "Unser Schmerz ist unsere Kraft". Wir freuen uns, dass ihr mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollt.
In Erinnerung an unsere Väter: Mehmet Kubaşık. Enver Şimşek.
Und alle Opfer des NSU.
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.
In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden (...)
Auch als Hörbuch verfügbar: Verlag: Argon Digital
Autor*innen:
Gamze Kubaşık; Semiya Şimşek; Christine Werner
"Wir sind Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek.
Hier erzählen wir unsere Geschichte ..."
Wir waren Teenager als unsere Väter von der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" - NSU - ermordet wurden. Unser gemeinsames Schicksal hat uns zu ganz besonderen Freundinnen gemacht. Davon erzählt unser Buch "Unser Schmerz ist unsere Kraft". Wir freuen uns, dass ihr mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollt.
In Erinnerung an unsere Väter: Mehmet Kubaşık. Enver Şimşek.
Und alle Opfer des NSU.
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.
In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden (...)
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Lesetipp: Aktuelle Ausgabe des antifaschistischen Magazins DER RECHTE RAND
„… be Antifa“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe November/Dezember 2025 des Magazins. Ein Schwerpunkt des Heftes sind Angriffe auf zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für Demokratie und Menschenrechte engagieren. TAZ-Journalist und Buchautor Andreas Speit beschreibt in seinem Artikel „Vorwurf Antifaschismus #Diffamierung“ genau diese Angriffe von Rechtsaußen und stellt fest, dass sich dem inzwischen auch Konservative angeschlossen haben. Sören Frerks konkretisiert diese Analyse mit Blick auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und stellt bereits im Titel die Frage „Wird „Demokratie leben!“ zu Grabe getragen?“.
Patrice G. Poutrus reflektiert in seinem Kommentar unter dem Titel „CancelCancel“ die Menschenrechtsorientierung sozialer Bewegungen. „Es lohnt sich immer, auch danach zu fragen, wofür sich tatsächlich eingesetzt wird, welche praktischen Mittel dafür eingesetzt werden und wie aus dem eigenen zivilgesellschaftlichen Engagement auch solidarische Bündnisse entstehen können“.
In zwei Artikel steht die Konrad Adenauer Stiftung im Mittelpunkt. Im ersten wird über einer Studie der Stiftung berichtet, die Erfahrungen im „Umgang mit rechtspopulistischen (...)
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Würdige Feier nach 25 Jahren Aktivität gegen Rassismus und rechte Gewalt
Der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt Nienburg feierte am Tag der Menschenrechte im Nienburger Rathaus mit großer Resonanz sein 25jähriges Jubiläum und stellte dazu auch die neu erschienene Chronik vor. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Chor Li(e)dschlag in kleiner und großer Besetzung, der sowohl musikalisch als auch inhaltlich wichtige Akzente setzte und der Feier einen würdigen Rahmen verlieh. Ergänzt durch Joachim von Lingen am E-Piano.
Nach der Begrüßung durch den Sprecher*innenkreis des Runden Tisches (Britta Rohlfing, Wiebke Seidel, Rudi Klemm) und dem Dank an die vielen Engagierten, sowie für die gute Zusammenarbeit mit Landkreis und Stadt Nienburg, erfolgte der Rückblick auf 25 Jahre Engagement gegen Rassismus und rechte Gewalt aus verschiedenen Perspektiven. Hervorgehoben wurden dabei Regina Andresen als Initiatorin, Ulrike Kassube als langjährige Sprecherin und Werner Behrens als aktuelles Vorbild im Kampf für Demokratie und Menschenrechte.
Landrat Detlev Kohlmeier hob hervor, dass das zivilgesellschaftliche Engagement gegen die Bedrohungen der Demokratie besonders wichtig sei und brachte seine besondere Wertschätzung darüber zum (...)
Nach der Begrüßung durch den Sprecher*innenkreis des Runden Tisches (Britta Rohlfing, Wiebke Seidel, Rudi Klemm) und dem Dank an die vielen Engagierten, sowie für die gute Zusammenarbeit mit Landkreis und Stadt Nienburg, erfolgte der Rückblick auf 25 Jahre Engagement gegen Rassismus und rechte Gewalt aus verschiedenen Perspektiven. Hervorgehoben wurden dabei Regina Andresen als Initiatorin, Ulrike Kassube als langjährige Sprecherin und Werner Behrens als aktuelles Vorbild im Kampf für Demokratie und Menschenrechte.
Landrat Detlev Kohlmeier hob hervor, dass das zivilgesellschaftliche Engagement gegen die Bedrohungen der Demokratie besonders wichtig sei und brachte seine besondere Wertschätzung darüber zum (...)
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Die nächsten Veranstaltungen
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Offenes Treffen Runder Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt
Findet gerade statt – bis ca. 19:00 Uhr
CJD Nienburg, Zeisigweg 2, 31582 Nienburg
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Interreligiöse Andacht auf dem jüdischen Friedhof
Veranstaltung zum 27. Januar in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Morgen, 15:00 Uhr
Jüdischer Friedhof Nienburg, Bruchstraße, 31582 Nienburg
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Gedenkstunde an der Erinnerungstafel der jüdischen Gemeinde
Veranstaltung zum 27. Januar in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Morgen, 17:00 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
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Gedenkveranstaltung im Rathaus
Veranstaltung zum 27. Januar in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Morgen, 18:00 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
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Kreatives Gestalten
Donnerstag, 09:30 Uhr
Weserstraße 7, 31582 Nienburg
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