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Neue Critical Mass für den Radverkehr am 31. Juli – Mobilitätskonzept der Stadt enttäuscht

Neue Critical Mass für den Radverkehr am 31. Juli  – Mobilitätskonzept der Stadt enttäuscht

Nienburg. Radweg holperig, Ampelschaltungen fahrradunfreundlich und auf der Straße als Hindernis gesehen, das sind die Ergebnisse der letzten bundesweiten Befragung von Radfahrerinnen und Radfahrern für die Stadt Nienburg. Nach Schulnoten wurden zu den drei Themen 5,0 / 4,8 und 4,9. In der Summe hat Nienburg dennoch eine Bewertung von 4,3 geschafft, liegt damit allerdings auf den hinteren Rängen vergleichbarer Städte der Untersuchung. Stadtverwaltung und Stadtpolitik zeigten bisher wenig Interesse an der Erhebung. Verwiesen wurde meist auf das geplante Mobilitätskonzept der Stadt. Das Papier liegt jetzt vor. Es fehlen allerdings konkrete Maßnahmevorschläge.

„Nach wie vor tut sich die Stadt und die politische Mehrheit recht schwer mit dem Fahrradverkehr“, so Berthold Vahlsing vom ADFC. „Wir sehen dringenden Handlungsbedarf.“ 

Mit einer neuen Fahrradausfahrt durch die Stadt wollen Radfahrerinnen und Radfahrer wieder einmal auf die Verkehrsprobleme mit dem Rad in Nienburg hinweisen. Unterstützt wird die örtliche Aktion vom BUND, dem NABU, den Naturfreunden, den Grünen und dem ADFC. Angekündigt hat ihre Teilnahme auch Stefanie Duensing, Kandidatin für die Wahl zum Landrat. Die nächste Critical Mass findet am Freitag, den 31. Juli, um 17 Uhr ab Goetheplatz in Nienburg statt. Interessierte sind gern willkommen.

Veranstalter

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club – Kreisverband Nienburg

Datum

Freitag, 31. Juli 2026
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Uhrzeit

17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ort

Nienburg, Goetheplatz