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Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum
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Mit Haltung: Regenbogenfahne vor Rehburg-Loccums Rathaus
Zum Christopher Street Day wehte die Regenbogenflagge vor Rehburg-Loccums Rathaus – ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für Toleranz, Vielfalt und Akzeptanz.
„Ein gutes Signal“, sagt Bürgermeister Martin Franke – für demokratische Werte, die auch in kleineren Städten groß geschrieben werden.
Den Anstoß hat der Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum gegeben - und die Fahne gemeinsam mit Freund:innen aufgehängt.
Die Verantwortlichen meinen - augenzwinkernd: „Halten wir’s mit Bayern“ – denn auch vor dem Münchner Landtag wehte zum CSD die Regenbogenfahne. Landtagspräsidentin Ilse Aigner nennt sie ein Symbol für „sehr demokratische Werte“. Werte - die auch bei Rehburg-Loccum gelebt werden.
Zur Erinnerung an den CSD:
Der Christopher Street Day geht zurück auf den 28. Juni 1969, als sich queere Menschen in der New Yorker Christopher Street erstmals öffentlich gegen Polizeigewalt zur Wehr setzten. Der mutige Widerstand in der Bar „Stonewall Inn“ wurde zum Beginn der weltweiten LGBTQIA+-Bewegung. Seither wird jedes Jahr an diesen Wendepunkt erinnert – mit Paraden, Fahnen, Statements und klarer Haltung.
Auch wenn die großen CSD-Paraden eher in Metropolen stattfinden (...)
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Die ersten Stolpersteine in Rehburg-Loccum haben wir am 4. Oktober 2014 verlegen lassen – Steine im Pflaster der Straßen, mit denen an diejenigen erinnert wird, die in dieser Stadt lebten und von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Wir beteiligen uns damit an dem Kunstprojekt von Gunter Demnig, der solche Steine bereits an vielen Orten verlegt hat.
Erinnern ist das eine, was wir wollen. Gleichzeitig wollen wir mahnen. Auch heute noch werden Menschen ausgegrenzt, verfolgt, wird ihnen aus vielerlei Gründen Unrecht zugefügt.
Unser Projekt will einen Beitrag zur Sensibilisierung gegen Ausgrenzungen, Verfolgungen, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierungen leisten.
Wir wollen aus den Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus lernen, wachsam sein, Unrecht in unserer Gesellschaft wahrnehmen und dagegen eintreten.
Für die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat die Stadt Rehburg-Loccum uns Räume im Rehburger Raths-Keller zur Verfügung gestellt.
Wir nutzen diese Räume, um unsere Ausstellung „Sie waren Nachbarn“ zu zeigen, bieten Schulklassen und anderen Gruppen Seminareinheiten in einem außerschulischen Lernort an, laden zu Spaziergängen zu den Stolpersteinen und zu Führungen über den jüdischen Friedhof ein.
Ausstellung „Sie waren Nachbarn“:
Unsere Ausstellung befasst sich mit den Menschen der jüdischen Gemeinde Rehburg vor und während der Zeit des Nationalsozialismus.
Außerschulischer Lernort:
Wir bieten Seminareinheiten anhand von Biografie-Erkundungen an. Mitarbeitende unseres Arbeitskreises begleiten Gruppen durch die Ausstellung und bei der Spurensuche in Rehburg.
Kulturprogramm:
Gelegentlich bieten wir Vorträge, Lesungen und ähnliche Veranstaltungen zu geschichtlichen oder aktuellen Themen an.
Öffnungszeiten:
Unsere Geschichtswerkstatt hat keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Wir empfangen Besucher:innen aber gerne nach vorheriger Anmeldung.
? arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de
? (0174) 913 95 98
? www.stolpersteine-rehburg-loccum.de
Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum
im Verein für Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit e.V.
Heidtorstraße 1
31547 Rehburg-Loccum
Beate Ney-JanßenFunktion stv. Vorsitzende im Verein für Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit e.V.Ort 31547 Rehburg-LoccumKontakt Per E-Mail kontaktieren » |
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